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das Light-Contact Boxing von Swiss-Boxing,
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von Jugend und Sport darstellt.
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Kundenstimmen

Boxen mit Handicap

Juan ist 53 Jahre alt. Nach verschiedenen gesundheitlichen Problemen (mehreren Herzoperationen) wurde bei ihm eine irreversible starke Netzhautablösung diagnostiziert und er ist nun praktisch blind.

Als er seine akuten körperlichen Probleme grösstenteils überwunden hatte und wieder vermehrt am Muskelaufbau arbeiten wollte, merkte er, dass seine Sehbehinderung ihn in der Wahl der Sport- und Fitnessarten stark einschränkte.

Adrian Häggi bot Juan an, mit ihm und den betreuten Jugendlichen zu trainieren. Natürlich waren erst Zweifel und Unsicherheit da, ob das funktioniert. Es sollte doch möglich sein, auch ohne zu sehen zu boxen! Dank der grossen Erfahrung und dem ausgeprägten Einfühlungsvermögen des Türöffner-Teams ist es gelungen, dass sich Juan vom ersten Moment an sicher fühlte.

Es entstand ein neues Konzept für ein Training mit Handicap. Der unermüdliche Wille von Juan zeigte uns, dass dies möglich ist. Trainingsabläufe wurden so verändert und angepasst, dass sie in das grosse Gruppentraining mit unseren Jugendlichen integriert werden konnten. Nach anfänglicher Zurückhaltung zeigte sich, dass alle Teilnehmenden miteinander trainieren können und ein Handicap kein Grund darstellt, nicht zu boxen.

Unsere jungen Teilnehmenden haben Juan herzlich aufgenommen und ihn wie selbstverständlich mit seinem Handicap als festen und wichtigen Bestandteil der Gruppe angesehen. Ohne Zweifel und jegliches Vorurteil zeigten die Jugendlichen, dass auch sie verantwortungsvoll mit aussergewöhnlichen Situationen, in denen es Respekt und Akzeptanz braucht, umgehen können.

Boxen mit 55?

Die Wahrheit ist, dass wir angefangen haben und ich überrascht war, dass es funktioniert. Vor allem die Professionalität von Adrian Haggi. Und ich will weitermachen, weil es mich in Form hält und ich meinen Lehrer sehr respektiere, weil er mir viel beigebracht hat. Packo.

Alters-Trägheit adieu!

Es heisst, dass man ab einem gewissen Alter körperlich träge wird. Also ab etwa 50 und so. Stimmt! Bei mir zumindest war das so, und nicht nur das: Mein Bauch wollte von Trägheit nichts wissen, er vergrösserte seinen Umfang unaufhaltsam weiter.
Diese leidige Tatsache versetzte mich in eine – sagen wir mal – unangenehmen Lage: ich hatte also immer mehr mühe mit meinem Aussehen, mit meiner Körperhaltung, mit dieser Trägheit. Also entschied ich mich, was dagegen zu unternehmen und begann wieder mich sportlich zu betätigen.
Joggen, draussen in der Natur, fand ich super und tat dies auch relativ regelmässig. Aber als die Temperaturen immer kälter und das Wetter immer nasser wurden, verlagerte ich das Joggen in den Innenraum eines Fitness-Centers und auf einem Laufband. Und da waren ja sogar noch viele andere Geräte, die mir nützlich sein könnten. Aber diese Strategie ging leider nicht auf, da ich schon nach kurzer Zeit begann, mich in besagtem Fitness-Tempel nicht wohl zu fühlen. Ich war auf einmal umzingelt von super-fitten, super-jungen- super-muskulösen, super-alles-Leute, dass es nur noch peinlich wurde und ich mich schon fast ein bisschen schämte. Ich fühlte mich nicht mehr wohl (zu alt?). Also brach ich die Übung ab und verfiel wieder in die alte Trägheit, die ich eigentlich bekämpfen wollte.
Aber, wie so oft im meinem Leben, hatte ich das Glück die richtigen Kollegen an meiner Seite zu haben und dank diesen, und vor allem Adrian, habe ich wieder mit Sport angefangen. Ja, ich trainiere wieder regelmässig, mit Freude und meinem Rhythmus entsprechend und zwar Boxen.

Ich bin umgeben von Leuten die so denken und fühlen wie ich, die das zwanglose und druckbefreiten, wettkampfneutralen und lockeren Training schätzen und das ganze professionell und kompetent begleitet von Adrian Häggi, unseren Box-Lehrer.
Er unterrichtet uns nicht nur in technischer Hinsicht, sonder auch in Sachen Kondition und Ausdauer. Seine Devise ist: Jeder nach seinem Tempo und konditioneller Verfassung, aber immer stetig und fortwährend, gepaart mit der korrekten Körperhaltung und richtiger Atmungs- und Box-Technik.

Ich habe das Boxen aus einer für mich neuen und sehr angenehmen Perspektive kennengelernt: Ganzheitlich, dynamisch, harmonisch, gesund. Das Ganze im Rahmen einer angenehmen und freundlichen Umgebung und Kameradschaft ohne Alters- und Klassenunterschied. Gesund und fördernd für Jung und Alt.

Fazit: Für mich stimmt’s, es macht Spass, es macht Freude, es tut mir, meiner Seele und meinem Körper gut.

Danke Adrian, danke Maître!


Mario

Alter macht sich bemerkbar

Da sich das Alter langsam bemerkbar macht, war mir seit längerer Zeit bewusst, dass ich irgend einer sportlichen Aktivität nachgehen sollte.

Nur was, war die Frage. Die Motivation alleine ins Fitnesscenter zu gehen, fehlt mir. Der Typ Radfahrer oder Turner bei den Senioren im Turnverein, bin ich definitiv auch nicht. Auch mit Kampfsport, habe ich grundsätzlich nicht am Hut.

Bei einem Feierabend Bier habe ich Adrian Häggi angetroffen, wo er mir von seiner Idee mit der Boxwerkstatt bzw. dem etwas anderen Boxen erzählte. Obwohl ich keineswegs ein Fighter bin, liess ich mich zu einem Probetraining überreden. (Es war nicht einfach für Adrian, mich zu überzeugen).
Unsicher und nervös bin ich dann nach Wildegg zur Boxwerkstatt gefahren. Kaum hatte das Training begonnen, verflog nach und nach die Nervosität. Beim Aufwärmen, bemerkte ich, dass meine Mitstreiter auch nicht beweglicher sind als ich. Im 2. Teil des Trainings, bandagierten wir unsere Hände und zogen die Boxhandschuhe an. Adrian zeigte uns Übungen unter anderem auch am Sandsack. Wir fühlten uns schon fast ein bisschen wie Boxer😊 Jeder macht wie er kann und will.

Inzwischen trainiere ich seit einem halben Jahr einmal pro Woche, weil ich spühre, wie es dem Körper gut tut und Spass macht. Ich bin beweglicher geworden, beim Motorradfahren kann ich plötzlich den Kopf wieder drehen. Ich fühle mich fitter, habe mehr Kraft und mein Selbstvertrauen hat sich massiv gesteigert. Mein Wohlbefinden im allgemeinen, hat sich innert kürzerster Zeit verbessert.

Nie hätte ich gedacht, dass ich das Training, wenn es mal ausfällt, vermissen würde. Nie hätte ich gedacht, dass ich mit über fünfzig Jahren, in meiner Freizeit, freiwillig ins Boxtraining fahre 😊

Res

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